Archiv der Kategorie 'Globalisierung'

Offener linker Jugendkogress 2014 in Hamburg!

Auch in diesem Jahr sind wir bei der Vorbereitung des offenen linken Jugendkongresses in Hamburg am start!

Warum be­sitzt ein Pro­zent der Welt­be­völ­ke­rung mehr als die Hälf­te der Reich­tü­mer?
Warum bringt Schu­le oft kei­nen Spaß, son­dern viel­mehr Leis­tungs­druck?
Wie kommt es, dass tau­sen­de Men­schen in Ham­burg nach einer be­zahl­ba­ren Woh­nung su­chen, wäh­rend ca. ein­ein­halb Mil­lio­nen qm Bü­ro­flä­che leer ste­hen? Und was haben die Es­sohäu­ser und die Rote Flora damit zu tun?
Warum wer­den jähr­lich tau­sen­de Men­schen aus Deutsch­land ab­ge­scho­ben und aus ihrem so­zia­len Um­feld, wie der Schu­le oder dem Freun­des­kreis her­aus ge­ris­sen? Und warum kämp­fen die Flücht­lin­ge von „Lam­pe­du­sa-​in-​Ham­burg“ für ihr Blei­be­recht?
Warum fin­den ras­sis­ti­sche The­sen so gro­ßen Zu­spruch in der so­ge­nann­ten Mitte der Ge­sell­schaft?
Wie kann es sein, dass Frau­en immer noch durch­schnitt­lich 20% we­ni­ger Ge­halt für die glei­che Ar­beit be­kom­men als Män­ner?
Warum haben ho­mo­se­xu­el­le Men­schen nicht die­sel­ben Rech­te wie alle an­de­ren?
Und gibt es wirk­lich keine Al­ter­na­ti­ve zum Ka­pi­ta­lis­mus?

Um über diese und an­de­re Fra­gen zu dis­ku­tie­ren, gibt es seit sie­ben Jah­ren den of­fe­nen lin­ken Ju­gend­kon­gress der die­ses Jahr wie­der, von einem brei­ten Bünd­nis jun­ger Men­schen selbst or­ga­ni­siert wird. Auch in die­sem Jahr möch­ten wir uns ge­mein­sam über­le­gen, wie ein an­de­res Leben, ein schö­nes Leben aus­se­hen kann und uns mit ver­schie­de­nen For­men des Wi­der­stan­des aus­ein­an­der­set­zen.
Wie kön­nen wir ganz prak­tisch dafür sor­gen, dass un­se­re Freun­d_in­nen nicht ab­ge­scho­ben wer­den?
Und wie kön­nen wir selbst ein schö­ne­res Mit­ein­an­der für uns alle ge­stal­ten?
Zu­sam­men wol­len wir mit euch dis­ku­tie­ren, wie unser Wirt­schafts­sys­tem unter an­de­rem mit Leis­tungs­druck in der Schu­le, Se­xis­mus und Ras­sis­mus ver­knüpft ist und wel­che Al­ter­na­ti­ven mög­lich sind. Zu die­sen und vie­len an­de­ren The­men wird es Work­shops geben. Auch prak­ti­sche Ein­hei­ten, wie vega­nes Ko­chen, Street Art und Hip Hop sind ge­plant. Es wird au­ßer­dem genug Raum zum ge­gen­sei­ti­gen Ken­nen­ler­nen geben.

Egal, ob du dich noch nie mit die­sen The­men aus­ein­an­der­ge­setzt hast oder schon län­ger po­li­tisch aktiv bist, je­de_r die_­der Lust hat, ist herz­lich will­kom­men am 8. lin­ken Ju­gend­kon­gress mit­zu­ma­chen, der die­ses Jahr unter dem Motto
„Her mit dem schö­nen Leben – Für Alle!“ statt­fin­det.

Her mit dem schönen Leben! – Linker Jugendkongress 2013

Auch dieses Jahr veranstalten wir den linken Jugendkongress mit!

7. linker Jugendkongress
Warum besitzen zwei Prozent der Weltbevölkerung mehr als die Hälfte der Reichtümer? Warum gibt es Kriege? Warum bringt Schule oft keinen Spaß? Und was hat das alles mit unserem Wirtschaftssystem zu tun? Wie kommt es, dass tausende Menschen in Hamburg nach einer bezahlbaren Wohnung suchen, während ca. 1,2 Mio. qm Bürofläche leer stehen? Warum werden jährlich tausende Menschen aus Deutschland abgeschoben und aus ihrem sozialen Umfeld, wie der Schule oder dem Freundeskreis heraus gerissen? Warum dürfen hier nicht alle Menschen leben? Warum finden rassistische Thesen so großen Zuspruch in der sogenannten Mitte der Gesellschaft? Wie kann es sein, dass 68 Jahre nach dem Holocaust Nazis immer noch mordend durch Deutschland ziehen können und ihre menschenverachtende Propaganda verbreiten? Und was macht eigentlich dieser Verfassungsschutz? Und gibt es wirklich keine Alternative zum Kapitalismus?

Um über diese und andere Fragen zu diskutieren, gibt es seit sechs Jahren den linken Jugendkongress „Her mit dem schönen Leben!“. Auch in diesem Jahr möchten wir uns gemeinsam überlegen, wie ein anderes Leben, ein schönes Leben aussehen kann und uns mit verschiedenen Formen des Widerstandes auseinandersetzen. Wie können wir ganz praktisch dafür sorgen, dass unsere Freund_innen nicht abgeschoben werden? Wie können wir gemeinsam Naziaufmärsche erfolgreich verhindern?
Außerdem wird es Raum zum gegenseitigen Kennenlernen geben. Zusammen wollen wir mit euch diskutieren, wie unser Wirtschaftssystem unter anderem mit Leistungsdruck in der Schule, Sexismus und Rassismus verknüpft ist und welche Alternativen möglich sind.
Es wird Workshops zu Themen wie Schule, Kapitalismuskritik, Rassismus u.v.m geben. Auch praktische Einheiten, wie veganes Kochen und Street-Art sind geplant. Egal, ob du dich noch nie mit diesen Themen auseinandergesetzt hast oder schon länger politisch aktiv bist, jede_r der_die Lust hat, ist herzlich willkommen!

Weitere Infos findet ihr hier.

Kommt alle vorbei!

Wirtschaftswachstum als Allheilmittel? Von wegen!

Jenseits des Wachstums
Wirtschaftswachstum als Allheilmittel?
Von wegen!
Ökologische Gerechtigkeit . Soziale Rechte . Gutes Leben

Wirtschaftswachstum gilt weltweit als Patentrezept für materiellen Wohlstand und gegen ökonomische Probleme jeglicher Art. Doch angesichts von Klimawandel, Prekarisierung von Arbeit, Umweltzerstörung und Wohlstandsumverteilung auf Kosten der Armen bröckelt das strahlende Bild des Wachstumsfetischismus.

Attac will gemeinsam mit Bündnispartnerinnen im Rahmen des Kongresses „Jenseits des Wachstums“ vom 20. bis zum 22. Mai 2011 in Berlin nach neuen Antworten für die drängenden Krisen unserer Zeit suchen – Antworten jenseits des Wachstums. Im Vorfeld finden in Hamburg und deutschlandweit Einsteigerinnen-Seminare statt. Es soll den Teilnehmerinnen ermöglichen, einen persönlichen Bezug zum zunächst doch recht abstrakten Thema „Wachstum“ zu bekommen.

Was hat das alles mit uns zu tun? Und inwiefern sind die Privilegien unserer westlichen Industriegesellschaften Ergebnis des weltweit ungleichen Wirtschaftswachstums? Das Seminar ist für Einsteigerinnen konzipiert. Für die Teilnahme ist es also nicht notwendig, sich schon vorher ausführlich mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben. Im Gegenteil, es wird im Rahmen des Seminars viel Raum auch für grundlegende Fragen und Diskussionen geben.

Referenten

Till Kühnhausen, Diplom-Volkswirt, ist freiberuflicher Referent für politische Bildung im Rahmen von „moment! Initiative für emanzipatorische Bildung e. V.“ und Lehrbeauftragter im Fachbereich Wirtschaft an der Universität Köln.

Max Bank ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Wirtschaftsgeschichte der Universität Köln und Mitglied im Koordinierungskreis von attac.

16. April 10-18 Uhr
Centro Sociale
Um Anmeldung wird wegen Gründen der Verköstigung gebeten, ist aber nicht verpflichtend.